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Videofluoroskopie bei neurogener Dysphagie

Bild: Hellerhoff CC 4.0
Bild: Hellerhoff CC 4.0

Am Donnerstag, 25. Oktober 2018, von 15.00 – 16.30 Uhr lädt das Dysphagie-Team ins REHAB Basel ein zur Fortbildung ein.

 

Die Referentin Dr. phil. Stefanie Duchac, Logopädin  im deutschen Klinikum Karlsbad Langensteinbach, wirft einen gezielten Blick auf den logopädischen Aufgabenteil. 

Mehr Infos hier...

 

 



Kindliche Schluckstörungen

Bild: flicker CC BY 2.0 Melissa Hiller
Bild: flicker CC BY 2.0 Melissa Hiller

Susanne Bauer, eine ausgewiesene Expertin zum Thema pädiatrische Dysphagie, hat einen Übersichtsartikel über kindliche Schluckstörungen verfasst. Von 2012 bis 2016 war sie Leiterin der Logopädie im Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche des Universitäts-Kinderspitals Zürich. Seit Oktober 2016 ist sie Diplomassistentin am Departement für Sonderpädagogik an der Universität Fribourg, Abteilung Logopädie. Zudem ist sie Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Dysphagie (SGD).



Fachartikel zum Thema Trachealkanülen

Die Fachzeitschrift des österreichischen Berufsverbandes logopädieaustria hat das aktuelle Heft dem Thema "Atmen, Husten, Schlucken - ein komplexes Zusammenspiel" gewidmet. Hans Schwegler hat dazu einen Artikel verfasst.

 



Prädiktoren für erfolgreiches Dekanülieren

Im Rahmen des Trachealkanülen-Managements stellt die Dekanülierung die letzte grosse Hürde dar. Nach welchen Kriterien der Entscheid zur Dekanülierung gefällt wird, wird noch immer sehr unterschiedlich und uneinheitlich gehandhabt. Ein Artikel von Claudia Enrichi et al. (Respiratory Care, Oktober 2017, Vol 62 No 10) untersuchte Prädiktoren für eine schnelle und sichere  Dekanülierung bei Patienten mit erworbener Hirnschädigung. Mehr Informationen ...



Von Patientin für Patienten

Bilder:  Verlag Anton Pustet

Claudia Braunstein hat neben ihrem Foodblog mit Rezepten für Patienten mit Schluckstörungen neu ein Rezeptbuch mit viskösen Rezepten veröffentlicht. Mehr hier... 



Buchempfehlung

Drei österreichische Diätologinnen und eine Logopädin haben ein tolles Kochbuch für Menschen mit Schluckstörungen zusammengestellt. Sie orientieren sich dabei an den Diätkonsistenzen von IDDSI und verwenden auch die entsprechenden Diätlevels und Farben. Das Buch geht mit vielen hilfreichen Tipps und Tricks weit über eine gut nachkochbare Rezeptsammlung hinaus. 

Quelle: Ernährung bei Schluckstörungen von Janac, Koller, Kreuter-Müller und Tomic bei maudrich - Verlag (2017)



Medikamente - Schlucken bei Dysphagie

An der diesjährigen DGD-Tagung (Deutsche interdisziplinäre Gesellschaft für Dysphagie) in München war das Thema Schlucken von Medikamenten ein Schwerpunkt. Mehr...



Physiologie: wie funktioniert Schlucken?

Ianessa Humbert und ihr Team bieten eine Vielzahl von äusserst hilfreichen Videos an:

"courses related to normal swallow anatomy, physiology and function". Neu sind die Kurse auch in DEUTSCH erhältlich.

 

Für einen Monatsbeitrag von 9 $ wird differenziertes Wissen über Anatomie, Physiologie und normale Schluckfunktion geboten. Mehr Infos hier



Dysphagiekost in Japan

Das Schweizer Fernsehen hat einen Beitrag über pürierte Kost in Japan ausgestrahlt: die Sendung lässt sich hier ansehen

  • Dauer knapp 8 Minuten
  • letzter Beitrag der Sendung


Kochkurs für Menschen mit Schluckstörungen

Um Menschen mit Dysphagie zuhause mit schmackhafter und vor allem optisch ansprechender Kost zu versorgen, bietet Ladina Wegmann neu Kochkurse an. Mehr Infos...



Sytematische Review zur Implementierung des "Frazier Free Water Protocols"

Wasser (by congerdesign CC0)
Wasser (by congerdesign CC0)

Anna Gillman und Kollegen verglichen 8 Arbeiten, die das uneingedickte Wassertrinken trotz Dysphagie für Flüssigkeiten erlaubten. Dabei wurden Daten von 245 Patienten ausgewertet. 

 

 

 


Die Meta-Analyse kam zu folgendem Schluss:

  • Das Risiko für Komplikationen der Lunge stieg mit dem Frazier Free Water Protokol nicht an (niedriger Evidenzgrad)
  • Die konsumierte Trinkmenge scheint mit dem Frazier Free Water Protocol anzusteigen (niedriger Evidenzgrad)
  • Gemäss Einschätzung der Patienten steigt die schluckbezogenen Lebensqualität an.

Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass die Probanden vor allem dann profitieren, wenn sie sorgfältig ausgewählt werden. 


Training des trachealen Absaugens

Trainingsmodell von Christoph Zwicker
Trainingsmodell von Christoph Zwicker

Das Absaugen über eine Trachealkanüle ist für Patienten in der Regel sehr unangenehm. Das Handling will gelernt sein. Aber wie kommen Lernende dazu, dies praktisch zu üben, ohne Patienten damit zu belasten? Christoph Zwicker, Ausbildner in der Intensivpflege, hat sich genau diese Frage gestellt und ein Modell entworfen, um Lernenden die Möglichkeit zu geben, Sicherheit im Umgang mit Trachealkanülen zu erlangen. Neben dem trachealen Absaugen können auch andere Verrichtungen wie das Cuffen, das Entcuffen, die Trachealkanülenpflege oder der Trachealkanülenwechsel an diesem Modell praktisch  geübt werden. Bestellmöglichkeiten und weitere Informationen im untenstehenden Flyer:

Download
Flyer: Bezugsquelle und Preis
Flyer 3 Trachmodell.pdf
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Eindickstufen von Flüssigkeiten

Diätlevel nach International Dysphagia Diet Standardisation Committee
Diätlevel nach International Dysphagia Diet Standardisation Committee

Honigartig, Nektardick oder Sirupkonsistenz? Längst ist klar, dass durch eine sorgfältige Diagnostik für viele Patienten eine Flüssigkeitskonsistenz bestimmt werden kann, die ohne Gefährdung der Atemwege getrunken werden kann.  In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die Benennung der jeweiligen Flüssigkeiten immer wieder zu Missverständnissen führt. Mehr lesen Sie hier...


Dekanülierung beginnt auf der Intensivstation

Die Neuerscheinung "Trachealkanülen - Management" von Hans Schwegler schliesst eine Lücke in der Betreuung von Patienten mit Trachealkanülen. Verschiedene Forschungsarbeiten haben aufgezeigt, dass ein zögerliches Vorgehen im Trachealkanülen-Management nicht nur den Patienten belastet, sondern auch Folgeschäden auslösen kann. Das übersichtliche Buch aus dem Verlag Schulz-Kirchner zeigt auf, dass mit entsprechenden Schritten auch mit einer Trachealkanüle sogar unter invasiver Beatmung stimmhafte Kommunikation und orale Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme möglich sind. Für den Patienten bedeutet die Wiederherstellung dieser beiden Funktionen in den meisten Fällen eine grosse Entlastung und den Gewinn von mehr Lebensqualität.

 

Das Buch richtet sich an Ärzte, sowie an Therapie- und Pflegefachkräfte, die mit tracheotomierten Patientinnen und Patienten arbeiten. Die verschiedenen Berufsgruppen werden unterstützt, eine Dekanülierung schrittweise, kontrolliert, sicher und komplikationslos anzugehen. 

 

Inhalte des Buches:

·      Verschiedene Trachealkanülen-Arten und ihre Indikationen

·      Trachealkanülenmanagement bei Spontanatmung

·      Trachealkanülenmanagement bei invasiver Beatmung

 

Das Buch ist durch das klar strukturierte Vorgehen von den ersten Schritten bis hin zur Dekanülierung und  den verschiedenen Patientenbeispielen aus dem grossen Erfahrungsschatz von Hans Schwegler sehr gut lesbar und eine unverzichtbare Hilfe für den Alltag in Therapie und Pflege.  

 

Das Buch kann direkt beim Verlag bestellt oder über den Buchhandel bezogen werden. 

 

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Flyer Buch TKM 2. Auflage.pdf
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Geschmacksstimulation bei schwerster Dysphagie

Bild: smoothfood.de
Bild: smoothfood.de

In Fällen von schweren Dysphagien mit massiver Aspirationsgefahr aber auch in Fällen von palliativen Erkrankungen ist ein Produkt, das dem Patienten ein geschmackliches Erlebnis und gustatorische Stimulation ermöglich, hilfreich.

 

BIOZOON bietet ein System, mit welchem verschiedenste Getränke schnell und einfach aufgeschäumt werden können. Lesen Sie mehr...


Bachelor- und Masterarbeiten zum Thema Dysphagie

Wir freuen uns, Ihnen die Bachelor- respektive Masterarbeit zweier Logopädinnen vorstellen zu dürfen und bedanken uns bei Judith Minder und Yvonne Fahrni für ihr Engagement für Dysphagie-Patienten und ihre interessanten Arbeiten. 

Ihre Arbeiten finden Sie hier:

 

  • Dysphagietherapie bei Demenz, Einbezug von Erkenntnissen und Methoden der nicht-medikamentösen Demenztherapie in die Dysphagietherapie
  • Untersuchung zur Wirksamkeit isometrischer Zungenübungen